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Dr. Brugger
Präsident der Internationalen Kommission für Alpine Notfallmedizin – ICAR MEDCOM

Ob jemand einen Lawinenabgang überlebt oder nicht hängt von mehreren Faktoren ab.

In erster Linie jedoch davon ob es im gelingt an der Oberfläche zu bleiben während des Lawinenabgangs, oder ob er ganz verschüttet wird. Hier liegt ein großer Unterschied, bleibt er an der Oberfläche dann ist die Mortalität zwischen 3 und 4 % wird er ganz verschüttet liegt die Mortalität 54%. Das ist der Wesentlichste Faktor. Wenn es zu einer ganz Verschüttung kommt, dann treten andere Faktoren ins Spiel. Dann kommt es hauptsächlich darauf an, ob es im gelingt die Hände vor das Gesicht zu halten und eine Atemhöhle freizumachen, bzw. die Atemwege freizuhalten.

Mit einer Atemhöhle mit der er atmen kann, kann er durchaus, wenn er nicht schwer verletzt ist, zirka eine bis einenhalb Stunden lang in der Lawine überleben.“


 
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